Karsamstag, und es gab viel zu tun

Die Bienen stecken mitten in der sogenannten Durchlenzung. Die alten Winterbienen sterben und junge Sommerbienen werden immer mehr.Die Salweide hat hier im Westerwald gerade angefangen zu blühen.Wie man auf dem Bild leicht sieht, werden jetzt viele Pollen herangeschafft.

Wir imkern  mit nur einem großen Brutraum, dies hat meiner Meinung nach mehr Vorteile ,als Nachteile gegenüber den geteilten Bruträumen. 

In diesem Blog möchte ich mit einigen Vorurteilen und bewusst gestreuten Unwahrheiten über die Großraumbetriebsweise aufräumen. Vielleicht kann ich durch meine Ausführungen den einen oder anderen Imker oder Naturfreund auch von diesen wirklich einfachen Art überzeugen. In meiner Linksammlung finden Sie weiter Literatur und natürlich auch links zu diesem Thema.

Vor zwei Wochen begann pünktlich zur Haselnussblüte hier bei mir im Westerwald (300-500 Höhe NN) die Arbeiten an den Bienen. Die Bienen fingen an ihr Brutnest auszudehnen, damit das Brutnest schön kompakt bleibt, wird es im angepassten Brutraum eingeengt. dazu wird an die letzt bebrütete Wabe ein dünnes Holzbrett mit den Außenmaßen von einer Wabe gehangen. Die Bienen gehen um das Schied herum und holen sich von hinten Futter. Die Königin betrachtet es aber als Grenze und legt nur vor dem Brettchen die Eier. Die Waben werden jetzt komplett bebrütet.

Zur Salweidenblüte(begann hier am 28 März) habe ich jetzt noch ein  Rähmchen ohne Mittelwand an das Brutnest gehangen. Dort dürfen die Bienen frei bauen und die Drohnen für den Sommer werden dort gezüchtet. Der Bodenschieber ist bei den Völkern zu, damit die Bienenbrut keine Kälteschäden bekommt.

Wenn das Wetter nach Ostermontag wirklich stabil bleibt, dann gibt es den ersten Honigraum, dazu im nächsten Beitrag mehr.

 

 

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Marie Louise Göbel

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