So

08

Jul

2018

Die Bienensession ist beendet, wir bereiten uns auf 2019 vor

Die Honigernte ist für 2018 abgeschlossen. Jetzt geht es darum die Bienen gesund über den Winter zu bringen. Im Moment erstellen wir einige Kunstschwärme. Dazu werden 1,5-2 kg Bienen von verschiedenen Völkern in einen Drahtkorb gefegt. Eine begattete Königin wird mit hinzu gegeben. Danach werden die Bienen für zwei Tage kühl und dunkel gestellt. Danach sind die Bienen zu einem Volk zusammengewachsen und man kann sie in eine neue Kiste geben. 

Mi

30

Mai

2018

Der sommer beginnt

Das Bienenjahr nähert sich dem Höhepunkt. Die Völker werden immer stärker und der erste Honig ist schon geerntet. Mit der Holunderblüte ist die Frühtracht beendet. Die Bienen sammeln jetzt den etwas dunkleren Waldblütenhonig Vielleicht haben wir ja dieses Jahr Glück und es wird richtiger Waldhonig geerntet. Am 21.6 beginnt für die Bienen das neue Bienenjahr, die Völker werden wieder kleiner und alles bereitet sich auf den Winter vor.

Sa

27

Jan

2018

Winter 2018

Im Moment haben wir recht milde Temperaturen. Trotzdem habe ich die paar Tage mit Schnee ausgenutzt und einen unserer Bienenstände photographiert. Im Moment befinden sich dort 20 Bienenvölker, dieses Jahr kommen aber noch ein paar dazu. Wir wollen die Vermehrung vorantreiben und Bienenvölker verkaufen, weil es noch viel zu wenig Bienen gibt. Die Vermehrung betrieben wir über Kunstchwärme, die auf Mittelwände in neue Rähmchen gesetzt werden. Somit bekommt der zukünftige Bienenhalter keine alten Brutwaben in noch viel älteren Rähmchen angedreht. Mittelwände kaufen wir schon etliche Jahre nicht mehr hinzu, sondern nehmen nur unser eigens Wachs.

Interessierte an der Bienenhaltung sind gerne eingeladen nach Terminabsprache uns zu besuchen.

Nun hoffen wir alle auf einen Frühling der nicht durch späte Fröste, wie 2017 gestoppt wird.

Do

15

Jun

2017

Warrè Beute

Warre Beute
Warre Beute

Dieses Jahr habe ich anstatt einen klassischen Schaukasten, eine Warrè Beute besiedelt. Das Prinzip wurde vom Pfarrer Emil Warrè in der ersten hälfte des 20. Jahrhunderts erdacht.

Warrés Ziel war es, eine Bienenbeute zu schaffen, die einerseits den natürlichen Bedingungen der Bienen am nächsten kommt und andererseits praktisch in der Bewirtschaftung ist. Mit der Volksbeute wendet er sich gegen die damals bereits etablierten Mobilbeuten und geht bewusst zurück zum Stabilbau, den er als für die Bienen gesünder und zudem wirtschaftlicher für den Imker erkennt.

Im Moment ist das Völkchen noch recht klein, aber ich hoffe, dass es in ein paar Wochen schön gewachsen ist. 

Durch die Glasscheiben in der Beute hat man einen ungestörten Blick auf die Bienen.

Auf der Seite von Bernhard Heuvel gibt es die komplette Betriebsweise.

mehr lesen

Mo

01

Mai

2017

Honigpreis

Zum 1.5 haben wir unseren Honigpreis um 10% erhöht. Diese Preissteigerung war leider notwendig, damit die Honigproduktion wieder wirtschaftlich wurde. Jetzt werden wir sicher gefragt wieso andere Mitbewerber den Honig teilweise unter 4 € verkaufen können. 

 

  • Unsere Imkerei ist ordnungsgemäß gemeldet, inklusive der tatsächlichen Völkerzahl. Wer bei der Völkerzahl schummelt, der muss auch nicht als Zwangsmitglied Beiträge in die Berufsgenossenschaft einzahlen.
  • wir haben eine geeichte Waage, die regelmäßig vom Eichamt kalibriert wird.
  • Wir haben einen dauerhaften genutzten Schleuderraum. Dieser Raum wurde nach den Vorgaben der Lebensmittelamt eingerichtet. 
  • In dem Bild ist ein Deckel abgebildet, der in dieser Form seit 1993 nicht mehr produziert wird. Solche Deckel werden bei uns ausgeschleust. Wenn wir Rücklaufgläser von Mitbewerbern sehen, dann werden diese Deckel noch fleißig verwendet. Richtig dicht sind sie natürlich dann nicht mehr.
  • wir haben dieses Jahr in eine komplette Gießanlage für unser Wachs investiert. Wieso wir so einen Aufwand betreiben: Wachsskandal
  • Imkern ist eine sehr schöne Freizeitbeschäftigung. Wenn man aber eine gewisse Völkerzahl überschreitet, dann artet es in richtige Arbeit aus. Der Mindestlohn sollten auch Imker bekommen.

 

 

 

 

0 Kommentare

So

10

Apr

2016

Die Bienenvölker wachsen

Der Baurahmen hängt jetzt schon eine Woche im Bienenvolk. Er ist zur hälfte schon ausgebaut und bestiftet worden. Die ersten Drohnen werden dann in ca. 3 Wochen schlüpfen und sind ende Mai bereit für den Begattungsflug. Dann erst werden wir die Königinnenzucht für 2016 starten. Ein alter Imkerspruch besagt " Frühzucht ist Mühzucht".

Die Salweide ist im Westerwald jetzt in Vollblüte und bringt viel Pollen und Nektar in das Bienenvolk.

 

0 Kommentare

So

03

Apr

2016

Honigraumgabe

Im letzten Jahr waren wir eine Woche später mit der Honigraumgabe. Dieses Jahr sind die Völker wesentlich stärker und die Natur steht kurz vor dem explodieren.

Auch die Ableger haben einen Honigraum bekommen. Hier zeigt sich wieder der Vorteil der Einräumigen Betriebsweise. Ableger in der viel gepriesenen zweiräumigen Betriebsweise, erhalten zu diesem Zeitpunkt den zweiten Brutraum aufgesetzt. Damit wird schlagartig das Brutraumvolumen um 100% vergrößert. Die Bienen müssen erst einmal mühsam den zweiten Brutraum ausbauen. Eine ganz "neue" Idee ist das unterschieben des zweiten Brutraums. Diese Idee ist aber nicht neu, sie wurde schon in den 70igern des vorherigen Jahrhunderts als nicht gut bewertet und seitdem wird nur noch aufgesetzt. Aber alter stinkender Wein aus neuen Schläuchen wird dem "faulen einfachen Imker" gerne als was ganz neues verkauft.

Sehr wahrscheinlich wird die Betriebsweise der zwei Bruträume auch irgendwann so verschwinden, wie damals der Blätterstock und das Bienenhaus. 

 

0 Kommentare

So

13

Mär

2016

Osterangebot 2016

Leider lässt der Frühling 2016 auf sich warten. An den Biene ist bei dieser Wetterlage noch nichts zu tun. Wir behalten nur das Futter im Auge, damit unsere fleißigen Helfer fit bleiben. 

Als Trostpflaster für die schlechte Witterung, bieten wir Ihnen ein schönes Osterangebot an:

 

  • Bestellungen ab 50€ liefern wir portofrei. 
  • Bei Honigbestellungen ab 2.500 g legen wir ein 250g Glas Robinienhonig bei.
  • Jeder Bestellung ab 25€ legen wir eine Lindesa Hautschutzcreme bei.

 

Das Osterangebot ist gültig ab dem 14.3 bis zum 5.4, danach ist bestimmt der Frühling da.

 

mehr lesen 8 Kommentare

So

24

Jan

2016

Wer wiegt weiß Bescheid

Heute habe ich unsere 35 Bienenvölker gewogen. Es hatten nur drei Völker zu wenig Futter ( unter 10 kg). . Von meinen vier Hohenheimer Beuten aus Holz, waren zwei Stück zu leicht(50%). Von den 31 Hartporbeuten war es nur eine.(3%). 

Gewogen wird mit einer einfachen Kofferwaage mit einem Magnet als Schleppzeiger.Mit der Waage wird an einer Seite von der Beute solange gehoben, bis sie leicht anfängt zu kippen. Das angezeigte Gewicht wird mal zwei genommen und man erhält das Beutengewicht.

Das Leergewicht von einer Segebergerbeute 1,5 mit Rähmchen und Bienen beträgt 16 kg. Dieses Taragewicht muss von dem Ergebnis abgezogen werden und man erhält das verbliebene Restfutter. In dieser Jahreszeit sollte es noch ungefähr über 10 kg betragen.

Wenn man das Leergewicht seiner Beute nicht kennt, kann man die entsprechenden Teile bei der Firma Holtermann in den Warenkorb legen und dort steht dann das Versandgewicht :O)

Bei weniger Futter sollte nachgefüttert werden. Dazu füllt man Apiinvert in einen Ziplockbeutel, drückt die Luft raus und verschließt den Beutel. Mit einer Nadel werden Löcher in den Beute gestochen und der Beutel wird auf die Wintertraube gelegt. Eine halbhohe Zarge mit Deckel schließt alles nach Oben hin ab.

Einen Beutel Futterteig geht auch, es besteht aber die Gefahr, dass bei kalter Witterung der Zucker nicht aufgenommen werden kann.

 

 

 

 

0 Kommentare

So

10

Jan

2016

Januar 2016

Liebe Besucher, heute am 10.1 sind die Bienen noch einmal geflogen.Persönlich brauche ich keinen Winter mehr, die Natur erwacht langsam, die ersten Blüten sind geöffnet.

Gute Vorsätze für 2016 gibt es auch bei mir in der Imkerei. Ich möchte jeden Monat hier im Blog die aktuellen Ereignisse in unserer Imkerei schildern. 

Im Dezember war es hier im Westerwald viel zu warm für eine vernünftige Winterbehandlung mit Oxalsäure. Als Alternative habe ich bei allen Völkern die Waben gezogen und die Bienen mit Milchsäure eingesprüht. Heute habe ich ein Volk gewogen und es ist noch ausreichend Futter vorhanden. Die Winterarbeiten sind auch bald abgeschlossen. Die neuen Rähmchen sind gedrahtet und warten auf ihren Einsatz.

Die neue Honigsorte "Blüte meets Wald" ist jetzt endlich fertig mal sehen ob sie von den Kunden angenommen wird. Es wurden 250g heller Blütenhonig und 250 g dunkler malziger Waldhonig in ein Glas gefüllt. Der Kunde kann mit dem Messer entscheiden, welche Sorte er gerade essen mag. Oder will er vielleicht beide vermischt auf seinem Brötchen ? Mit dieser Neuheit ist es möglich. Der Waldhonig ist flüssig, der Blütenhonig fest.

 

9 Kommentare

Sa

30

Mai

2015

Am Bienensterben sind die Anderen schuld !

In den Medien wird allgegenwärtig vom Bienensterben und vom Artensterben berichtet. Die Zuschauer sind nach so einem Beitrag zum Großteil schockiert und entsetzt. Als Schuldigen an dem ganzen Dilemma werden schnell die Imker und Landwirte ausgemacht. Als einfacher Bürger kann man ja nichts machen. Schnell wird noch das Greenpeace Magazin überflogen und die Regenwaldzerstörung zur Kenntnis genommen. Nach all den schlechten Nachrichten wird der Ausgleich in der Rasenpflege gesucht.....Es wird der Rasen auf Ameisenkniehöhe abgemäht, der Löwenzahn wird mühsam von Hand entfernt. Der richtige "Könner" nimmt dafür die chemische Keule. Gleichzeitig wird das Grün gedüngt und das lästige Moos entfernt. Nach getaner Arbeit wird schnell noch die Gemeinde angerufen, damit die wuchernde Wiese auf der Gemeindefläche endlich auch mal gemäht wird. 

Was um Gotteswillen hat dieses Verhalten denn mit dem Bienensterben zu tun ? 

Gepflegter Rasen ist genauso ökologisch wertvoll, wie grün gestrichener Beton. Es wird sich darauf nur ein Schmetterling oder eine Biene zum sterben  verirren. Der Chemiecoktail der von Hobbygärtner versprüht wird, macht jedem Insekt den Gar aus. Moos in Fugen ist ja ganz schlimm, da wird gerne mit Round Up behandelt. Nur das in den Fugen  teilweise die Wildbienen als Kinderstube nutzen, spielt bei der Pflege gar keine Rolle. In unserer Gemeinde wurden die Verkehrsinsel neu gestaltet, da habe ich den Vorschlag gemacht, man solle eine Blühmischung ausbringen. Scheinbar wurde aber ein anderes Motto gewählt, was nicht weniger wichtig ist, zum 40 jährigen Ende des Vietnamkrieges wurden die Verkehrsinseln so gestaltet, wie es nach einem Agent Orange Angriff dort ausgesehen haben muss:

 

mehr lesen 0 Kommentare

So

12

Apr

2015

Honigraumgabe

Zur Forsythieblüte (die bringen weder Honig noch Pollen, liegen aber schön zwischen Salweide und Kirsche vom Blühbeginn her und sind von weitem sehr gut zu erkennen) Habe ich bei allen Völkern den Honigraum aufgesetzt. Gleichzeitig wurden auch alle Futterwaben entfernt, wer will schon Futterreste im Honig haben ? Hier zeigt sich wieder einmal die Stärke des angepassten Brutraums. Die Ableger müssen nicht erst noch den zweiten Brutraum mühsam ausbauen, sondern können ihre ganze Energie in den Honigraum stecken. Unsere kleinen Honigraumwaben sind nur 110 mm hoch, damit stören wir das empfindliche Klima im Brutnest nur unwesentlich. Wenn die Entwicklung noch ein paar Wochen weiter ist, setzen wir die 159 mm Honigräume auf und denken auch dann schon an das Schleudern. (ja, wir haben tatsächlich DREI verschieden Rähmchenmaße, da wir aber Zargenweise imkern sehe ich da kein Problem drin) In der 2 räumigen Betriebsweise ist zu diesem Zeitpunkt der zweite Brutraum ausgebaut und auch dort wird an den Honigraum gedacht

0 Kommentare

Fr

03

Apr

2015

Karsamstag, und es gab viel zu tun

Die Bienen stecken mitten in der sogenannten Durchlenzung. Die alten Winterbienen sterben und junge Sommerbienen werden immer mehr.Die Salweide hat hier im Westerwald gerade angefangen zu blühen.Wie man auf dem Bild leicht sieht, werden jetzt viele Pollen herangeschafft.

Wir imkern  mit nur einem großen Brutraum, dies hat meiner Meinung nach mehr Vorteile ,als Nachteile gegenüber den geteilten Bruträumen. 

In diesem Blog möchte ich mit einigen Vorurteilen und bewusst gestreuten Unwahrheiten über die Großraumbetriebsweise aufräumen. Vielleicht kann ich durch meine Ausführungen den einen oder anderen Imker oder Naturfreund auch von diesen wirklich einfachen Art überzeugen. In meiner Linksammlung finden Sie weiter Literatur und natürlich auch links zu diesem Thema.

Vor zwei Wochen begann pünktlich zur Haselnussblüte hier bei mir im Westerwald (300-500 Höhe NN) die Arbeiten an den Bienen. Die Bienen fingen an ihr Brutnest auszudehnen, damit das Brutnest schön kompakt bleibt, wird es im angepassten Brutraum eingeengt. dazu wird an die letzt bebrütete Wabe ein dünnes Holzbrett mit den Außenmaßen von einer Wabe gehangen. Die Bienen gehen um das Schied herum und holen sich von hinten Futter. Die Königin betrachtet es aber als Grenze und legt nur vor dem Brettchen die Eier. Die Waben werden jetzt komplett bebrütet.

Zur Salweidenblüte(begann hier am 28 März) habe ich jetzt noch ein  Rähmchen ohne Mittelwand an das Brutnest gehangen. Dort dürfen die Bienen frei bauen und die Drohnen für den Sommer werden dort gezüchtet. Der Bodenschieber ist bei den Völkern zu, damit die Bienenbrut keine Kälteschäden bekommt.

Wenn das Wetter nach Ostermontag wirklich stabil bleibt, dann gibt es den ersten Honigraum, dazu im nächsten Beitrag mehr.

 

 

0 Kommentare

So

15

Feb

2015

Sie fliegen wieder !

Heute gab es den ersten großen Reinigungsflug für 2015. Die Bienen genossen spürbar die ersten Sonnenstrahlen. Machten ihren Toilettengang und holten etwas Wasser. 

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

07

Feb

2015

Februar 2015, kommt jetzt der Frühling ?

Die ersten Bienen schauen bei Sonnenschein und leichten Plustemperaturen aus dem mollig warmen Bienenstock. Die Tage werden jetzt spürbar länger und die Königin beginnt wieder Eier zu legen. Einige Bienen haben diese "warmen" Temperaturen nach der Kälte genutzt, um ihren Darm zu entleeren. 

In der Imkerei ist immer noch nicht viel zu tun, es wird das Material für 2015 überprüft, instand gesetzt und ergänzt.

mehr lesen 0 Kommentare

So

07

Dez

2014

Dezember

Wir waren heute auf unserem vorletzen Markt von 2014. Am 3. Adventwochende sind wir auf der historischen Zeitreise in Bad Berleburg.

Die Bienen sitzen ruhig in ihren Kästen und bereiten sich auf das Jahr 2015 vor. Kurz vor Weihnachten werden sie noch einmal geöffnet und mit Oxalsäure gegen die Varroa behandelt.

In die Imkerei sind dieses Jahr  Rähmchen im Bausatz geliefert worden. Das hat in diesem Falle nichts mit sparsamen Imkern, sondern mit der Lagermöglichkeit, zu tun. Fertig gedrahtete Rähmchen nehmen eine ganze Menge Platz weg. Als Bausatz liegen sie aber kompakt im Regal und warten auf ihren Einsatz. Als Imker weiß man halt nie wie viel Material man benötigt. Wenn man es dann im Mai oder Juni weiß,  dann ist meist bei den Herstellern nichts mehr zu bekommen.

Im laufe der nächsten Tage werde ich auch unseren Fichtenhonig in den Onlineshop nehmen. davon haben wir aber leider nur 40 kg geerntet. Meine Frau sagt zu diesem Honig: "Der schmeckt ja nach Tannenbaum."

Wir wünschen Ihnen und Ihren angehörigen eine besinnliche und friedvolle Weihnachtszeit.


10 Kommentare

Fr

24

Okt

2014

Der goldene Oktober 2014

Heute am 24.10.2014 war wieder schönes Flugwetter für die Bienen. Es wurde noch fleißig Pollen angeliefert, dies deutet auf rege Bruttätigkeit hin. Die Bilder sind bei uns auf der Terrasse entstanden. Dort steht ein Teil unserer Jungvölker, da man sie in der Nähe vom Haus besser im Auge hat. Im Frühjahr 2015 sollen die Völker erst in den Raps und dann zu ihrem endgültigen Standplatz 5 km entfernt.

mehr lesen 9 Kommentare

Sa

27

Sep

2014

Letze Arbeiten im September

Der Winter nähert sich mit großen Schritten. Jetzt Ende September werden die Völker Winterfertig gemacht. Die letzten Kilogramm Winterfutter bekommen die Bienen gereicht, damit sie im Winter nicht hungern müssen. Fluglöcher werden jetzt bald vergittert, damit nur noch Bienen, aber keine Mäuse Zutritt zum Bienenstock haben.

Königinnen, die drei Jahre alt geworden sind, wurden durch neue Königinnen ausgetauscht.

Jetzt kehrt langsam Ruhe am Bienenstand ein und da habe ich zwei alte Fotos gefunden, sie sind von 1981. Einmal zeigen sie mich im Imkeranzug vor einem Bienenkasten. Das andere Foto zeigt meinen Vater, der ein Bienenvolk in luftiger Höhe bearbeitet.

Der heutige Trend zu der Balkonbienenhaltung ist nicht neu.

 

 

mehr lesen 7 Kommentare

Mi

23

Jul

2014

Payback für die Bienen

Kunstschwarm
Kunstschwarm

Die Bienen haben für den Honig gesorgt. Jetzt ist es an der Zeit für den Imker, sich bei den Bienen zu revanchieren. 

Am 11.07  war ein aufregender Tag für die Bienen. Erst wurde der komplette Honigvorrat für den Winter entfernt. Die ganze Brut wurde ihnen genommen und die Bienen wurden auf neue Mittelwände gesetzt. Jedes Bienenvolk erhielt direkt danach 3 kg Zucker in Wasser gelöst. Damit wurde in wenigen Tagen das komplette Brutnest neu aufgebaut. Zweimal wurden die Bienen mit Milchsäure behandelt. Somit haben die Insekten ihren größten Feind die Varroamilbe verloren. 80% von der Milbe steckte in der Brut und wurde entfernt. Die anderen Milben sind durch die Milchsäure von den Bienen abgefallen. Jetzt können die Völker gesund in den Winter gehen.

Die Brutwaben wurden nicht vernichtet, sie kamen mit ein paar Bienen in Kästen, wo jetzt jeden Tag 3-4000 junge Bienen schlüpfen. Die vielen Milben in der Kiste werden durch einen Ameisensäuredunst, der für die Bienen ärgerlich, aber ungefährlich ist behandelt. Die Milben vertragen den Dunst nicht und sterben.

Wen alle Bienen nach 24 Tagen geschlüpft sind, werden die Waben eingeschmolzen, das Wachs wird gereinigt und daraus werden dann neue Mittelwände für 2015 gemacht.

Die vielen Bienen werden für sogenannte Kunstschwärme verbraucht. Ein Kunstschwarm, besteht jetzt im Sommer aus über 2kg Bienen und einer Königin. Die Bienen kommen für zwei Nächte mit ihrer neuen Königin in den dunklen Keller. Dort gewöhnen sich die Bienen an ihre neue Stockmutter. Die Königin ist durch einen Käfig vor besonders wilden Bienen geschützt. Am Abend wird der Kunstschwarm in eine Kiste getan, gleichzeitig wird der Schutzkäfig für die Königin geöffnet. Durch ein wenig Zuckerteig fressen sich die Bienen zur neuen Mama durch und befreien sie.

Je später das Jahr, desto mehr Bienen muss man in einen Kunstschwarm bringen, damit er den Winter überlebt. Im Frühjahr reichen schon 1,5 kg, wohingegen im August drei Kilo benötigt werden.

Auf dem Bild das sind 2,2 kg Bienen, also ungefähr 22.000 Stück..

 

Dies alles hört sich für den bieneninteressierten Laien rabiat an. Wenn der Imker nichts machen würde, dann würde die Varroa sich immer weiter vermehren und das Volk würde den Frühling nicht mehr erleben.

0 Kommentare

Mi

02

Jul

2014

Akazienhonig 2014

Das neue Bienenjahr ist jetzt schon fast zwei Wochen alt. Die Frühtracht aus Raps war fast nicht vorhanden, da es während der Rapsblüte viel zu trocken war. Die Bienen haben aber eine zweite Chance bekommen und sind nach Koblenz  in einen großen Robinienbestand gewandert, dort trugen die Bienen recht viel Akazienhonig ein.

Heute ist der Honig in die Gläser gekommen und ist ab sofort bei uns zu erwerben. Die Menge ist aber  begrenzt, da wir nur mit sechs Völkern gewandert waren.

Der Honig von den Völkern im Nistertal muss noch ein wenig gerürht werden, damit er die streichzarte Qualität erreicht. Spätestens im August, steht auch dieser Honig zum Verkauf.

0 Kommentare

Di

17

Jun

2014

Blühende Landschaften im Nistertal

Blühendes Nistertal
Blühendes Nistertal

Ein Teil unserer fleißigen  Bienen steht am Struthof in Unnau, der ältesten Brennerei im Westerwald. Dort werden Blüten und Kräuter für die Spirituosenspezialitäten von Marianne Lieber angebaut. Durch die Lage abseits großer Verkehrswege und Industrie, gedeiht und blüht es natürlich im Nistertal besonders gut. Diese Blütenvielfalt kommt auch den Bienen zugute, es wird ein Honig mit einem einzigartigen Aroma geerntet. Wo finden die Bienen sonst z.B 100m² Lavendelblüten ? Im Moment blüht die Kornblume, Mohn, Parcelia, Weißklee uvm.

Der Stuthof produziert  auch unser Alkohol, womit wir die Propolistinktur herstellen.

Mitte Juli werden wir wir den Honig von dort ernten und im August, wird dieser Honig auch zum Verkauf stehen.

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Do

05

Jun

2014

Kindergarten zu Besuch in der Imkerei

Kindergarten Nistertal
Kindergarten Nistertal

Heute war der Kindergarten Kunterbunt aus Nistertal zu Besuch in der Imkerei. Großes Interesse fand der Schaukasten. Beim anschließenden Honigbrotessen wurde dann geklärt, dass der Honig von den Bienen und nicht aus der Fabrik oder vom Rewe kommt.

Insgesamt waren 16 Kinder und drei Betreuer gekommen.

Von den Kindern bekam ich eine selbst bemalte Tasse als Gastgeschenk.

 

 

0 Kommentare

Mo

19

Mai

2014

Neuer Standplatz in Alpenrod

Ein Teil unsere Bienen haben einen neuen Standplatz in Alpenrod bezogen. Der Standplatz ist ein kleines Wäldchen von 6 ha. In der Mitte ist eine Lichtung, dort stehen jetzt die Bienen. Die Zufahrt ist mit einer Schranke verschlossen.

Noch einmal vielen Dank, an die Ortsgemeinde von Alpenrod, die diesen Standplatz ermöglicht hat.

0 Kommentare

Do

15

Mai

2014

Markt am 18.5 in Braunfels

Am 18.5 haben wir in Braunfels unseren ersten Markt. Dort werden wir auch den frischen Honig von 2014 verkaufen. Leider ist die Ernte durch die Trockenheit sehr gerring, dazu schreibe ich aber noch einen Blogeintrag.

Jetzt zum Markt:

Der Markt bietet ein vielfältiges Angebot rund um Kräuter, Stauden, Gewürze, Kulinarisches, Dekoratives für Drinnen und Draußen, Mode, Edelsteine und Floristik, darunter kreative Unikate aus eigener Herstellung von ausgewählten Ausstellern.

0 Kommentare

Mo

21

Apr

2014

Ostern 2014 im Raps

Dieses Bild entstand am Ostermontag 2014. Herrliches Wetter und die Vollblüte im Raps lassen einen sehr schmackhaften Honig erwarten. Die Beuten werden nur am Morgen von der Sonne beschienen, Nachmittags stehen sie im Schatten. Die Bienen erwärmen die Luft im Kasten, dadurch kann die Luft mehr Wasser aufnehmen und zieht das Wasser aus dem Honig. Wenn die Kästen den ganzen Tag in der Sonne stehen, können die Bienen die Luft nicht weiter erwärmen und somit wird das Wasser dem Honig nicht so gut entzogen. Guter Honig hat einen Wassergehalt von unter 18%. Nur dieser Honig darf im bekannte Imkerbundglas verkauft werden.

0 Kommentare

Mi

16

Apr

2014

Der Schaukasten

Schaukasten
Schaukasten

Für unsere Honigkunden habe ich einen Schaukasten gebaut. Damit kann man den Bienen genau bei der Arbteit zusehen.  Der Schaukasten ist für DN 1,5 und als Futterwabe 0,5. Die Türen öffnen sich gegen das Flugloch, was ein wenig Bienenschutz für den Interessierten Beobachter bietet.

Wenn die Witterung passend ist, werde ich eine Brutwabe in den Kasten hängen. Die Bienen werden sich eine Königin dann nachziehen. Wenn er besetzt ist, gibt es einen neuen Blogeintrag. 

 

Zehn unserer Wirtschaftsvölker stehen drei Kilometer entfernt im Raps. Vielleicht bekommen wir ja dieses Jahr Rapshonig.

 

Frohe Ostern

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

14

Mär

2014

Ende des schönen März

Heute habe ich noch einmal ein Bild vom starken Flugbetrieb bei einem Volk gemacht. Man sieht schön, wie die gelben Weidenpollen eingetragen werden,Das wird sicher in nächster Zeit nicht mehr der Fall sein. Wir bekommen laut Wetterbericht "normale" Märztemperaturen.

Bei manchen Völkern schlüpft jetzt schon die erste Brut, andere haben gerade erst mit dem Brutgeschäft begonnen.

0 Kommentare

Di

04

Mär

2014

Landebahnen

Mäusegitter
Mäusegitter

Heute war es wieder soweit, bei angenehmen 11 Grad in der Sonne fingen die Bienen an zu fliegen. Sie brachten Pollen( orange gelb) von Krokus und (weiß) von Buschwindröschen an. Durch die 6 mm Drahtmaschen ging so mancher mühsam gesammelter Pollen verloren. Da die Mäusegefahr sehr wahrscheinlich gebannt ist, habe ich die Gitter entfernt und die Fluglochkeile eingesetzt. Bei dieser Arbeit habe ich auch neue Anflugbrettevor die Kästen montiert. Jetzt in dieser zeit, wo es noch kalt ist, schafft nicht jede Biene es durch Fliegen in den Kasten. schwer beladene Wasser- und Pollensammerlinnen stürzen vorher ab und können nicht mehr fliegen. Über die Bretter können sie jetzt zu Fuß in die Beute mit ihrer wertvollen Fracht gelangen.

mehr lesen 0 Kommentare

So

16

Feb

2014

Der letzte Honig ist im Glas

Das Wetter im Februar war alles andere als winterlich. Gestern gab es verhaltenen Bienenflug. Bei dieser Gelegenheit wurde der Futtervorat kontrolliert. Bis in den März hinein dürfte es keine Probleme geben.

Mitte März gibt es eine genauere Völkerdurchsicht und das Schied wird gesetzt. Mit dem Schied wird der Brutraum verkleinert. Jetzt muss man sich das Schied nicht als unüberwindliche Barrikade vorstellen. Es ist vielmehr ein von den Bienen umlaufbares Brett. Es sorgt für weniger Wärmeverluste, die Kinderstube kann einfacher klimatisiert werden. Wenn dann hoffentlich im April die Honigräume auf die Völker kommen, verhindert das Schied ein Honigeintrag im Brutnest. Wir können und wollen die großen Brutraumwaben nicht Schleudern, da wir finden, dass Qualitätshonig nur aus unbebrüteten Waben stammen darf. Für uns wäre dieser Honig in den Brutwaben verloren.

 

Der letzte Honig von 2013 wurde abgefüllt.

0 Kommentare

Imkerei

Marie Louise Göbel

Am Hensberg 12

57647 Nistertal

02661/8622

 

Deutscher Imkerbund
Deutscher Imkerbund
Deutscher Imkerbund
Netzwerk Blühende Landschaften
Imkerverein Am Stöffel
Imkerverein Am Stöffel