Pollen
Mit Pollen bezeichnen wir den Blütenstaub einer Pflanze, der von den Bienen gesammelt wird. Bei Besuch der Blüten verfängt sich der Blütenstaub im Haarkleid der Biene und wird mit Hilfe der
Hinterbeine zusammengestrichen und zu kleinen Knöllchen geformt. Die einzelnen Körnchen sind mikroskopisch klein. Sie enthalten aber die komplette Erbinformation der Pflanze. Die Bienen tragen
den Pollen in den Bienenstock und füttern mit ihm die Brut und lagern ihn in den Waben ein. Im Laufe einer Brutperiode verbraucht ein Volk ca. 30-50kg Pollen. Den Überschuss kann der Imker mit
Hilfe einer sogenannten Pollenfalle ernten. Vor ca. 50 Jahren begannen Wissenschaftler und Ärzte, sich für den Pollen zu interessieren. Sie entdeckten die Wirkung auf Menschen und seine
Heilwirkung. Die Chemiker fanden einen überaus reichen Gehalt an Nähr- und Aufbaustoffen. Er enthält z.B. alle lebensnotwendigen Aminosäuren, eine großen Anzahl wichtiger Vitamine und eine lange
Reihe Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Fermente und Enzyme, die den Stoffwechsel des Organismus beeinflussen, bzw. steuern. Diese von der Natur komponierte Mischung ist in keinem Labor in
dieser harmonischen Art herzustellen. Bei einer Behandlung mit Pollen wird das breite Wirkstoffspektrum genutzt. Die Naturheilkunde hat schon viel früher als die Schulmedizin erkannt, dass
natürlich vorkommende Wirkstoffkombinationen im kranken Organismus meist besser wirken, als isolierte Reinstoffe.
Beim gesunden Menschen hat der Genuss von Pollen den Zweck einen eventuellen Mangel der Nahrung an Vitaminen, Aminosäuren und Spurenelementen auszugleichen. Eine bessere physische und
intellektuelle Leistung im Rahmen der normalen Aktivitäten wird erlangt. Der körperliche Widerstand gegen äußere Einflüsse wird verstärkt. Zum Beispiel gegen Grippe und Erkältungskrankheiten
hilft die vorbeugende Einnahme. Pollen reguliert den Stoffwechsel, fördert die Gehirndurchblutung und bewirkt eine Steigerung des Lernvermögens sowie ein spürbares Nachlassen von
Gedächtnisstörungen. Besonders ältere Menschen leiden oft an diesen Störungen und stehen deshalb nicht mehr voll im Leben. Eine Absenkung des Cholesterinspiegels und eine bessere Durchblutung der
Beine wird erreicht. Aber nicht nur Erwachsenen hilft Pollen. Bei Kindern, in Fällen von Schulmüdigkeit und geistiger Trägheit, führt er zu besseren Leistungen. Er reguliert in hervorragender
Weise die Darmfunktion.
Darmbeschwerden
Französische Forscher haben die gute Wirkung bei Patienten, die schon längere Zeit an Durchfall litten, entdeckt. Aber nicht nur hier sondern auch in Fällen von chronischer Verstopfung kann sich
die Darmstätigkeit wieder einregeln.
Leberbeschwerden
Die Leber, die in unserer Wohlstandgesellschaft stark strapaziert wird, kann sich durch Pollen wieder regenerieren. Im Versuch wurden von zwanzig Leberkranken vier Patienten geheilt und sechzehn
gebessert. Die Entgiftung der Leber wird beschleunigt. Besonders gut kann die Einnahme von Pollen, wenn durch die Einnahme von Medikamenten der Magen- und Darmtrakt in Mitleidenschaft gezogen
wird, wirken.
Chronische Prostataerkrankung
Durch Zufall kamen schwedische Forscher 1952 darauf, dass Pollen auch bei chronischer Prostataerkrankung wirksam ist. Durch die Einnahme von täglich 40 Gramm heilten die Entzündungen ab und
bildeten sich die Adenome zurück. Die Pollenbehandlung wurde daraufhin in verschiedenen Kliniken eingeführt, hauptsächlich zur Nachbehandlung nach Operationen von Prostata-Adenomen. Inzwischen
hat man festgestellt, dass regelmäßige Einnahme von Pollen (noch besser Pollen mit Propolis und Gelée royale kombiniert) eine vorbeugende Wirkung hat. - Das ist gewiss kein absoluter Schutz, aber
eine beträchtliche Verringerung des Risikos.
Stoffwechselkrankheiten
Bei vielen Stoffwechselkrankheiten werden irgendwelche Diäten verordnet. Gerade durch diese einseitige Ernährung wird der Köper mit einigen Stoffen unterversorgt und erfährt Mangelerscheinungen,
die wiederum den Stoffwechsel stören. Mit Blütenpollen erzielt man heute gesundheitliche Erfolge, die bisher gar nicht möglich waren, denn mit Schonkost-Diäten kann man dem Organismus wohl die
Pflicht ersparen, Zucker umzusetzen, aber nicht die Wiederherstellung der dazu notwendigen Körperfunktionen erlangen.
Eine Diät dient der Wiederherstellung der Gesundheit nur dann echt, wenn sie die Stoffwechselstörung behebt, aber nicht, wenn sie diese beibehält und damit die Krankheit als unheilbar
einstuft.
So hat man z.B. bei Diabetikern verblüffende Erfolge mit Blütenpollen erzielt: der Blutzuckerspiegel unterlag keinen unliebsamen Schwankungen mehr, und nach 2-3monatiger Einnahme gingen die
Blutzuckerwerte rapide zurück.